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Heute gibt es eine neue Küche.

Wir haben in letzter Zeit ein bisschen gegoogelt, um zu sehen, was andere im Bereich der Kreativtechnologien realisieren. Was auffällt: ein Dauerbrenner ist hierbei das Thema “Küche bekleben”. Das lädt uns geradezu ein, die dabei am häufigsten gestellten Fragen zu beantworten:

1. Ja, es funktioniert wirklich,

2. nein, es ist nicht schwierig,

3. ja, das Wasser bei der Nassverklebung trocknet wieder und

4. die passenden Folien in vielen verschiedenen Farben gibt es natürlich auch bei uns!

Aber der Reihe nach:

Ganz wichtig ist bei einer Vollverklebung von Oberflächen, dass die zu beklebende Oberfläche gründlich gereinigt und entfettet ist, damit die Folie auch krümelfrei und vollständig haftet. Es bietet sich an, vor der geplanten Aktion das Material an einer unauffälligen Stelle zu testen. In der Regel haftet die Folie aber auf allen Oberflächen problemlos und lässt sich auch jederzeit wieder rückstandslos entfernen. Etwaigen Kleberesten könnte man auch mit einem speziellen Kleberentferner zu Leibe rücken, aber wenn eine Küche beklebt werden soll, dann dies zumeist auch aus gutem Grund.

Als Hilfsmittel bieten sich eine Sprühflasche mit einer leichten Spülmittellösung für die Nassverklebung an (einfach 1 Tropfen Spülmittel auf 1 l Wasser z.B. in eine Bügelflasche geben), ein Rakel (zur Not auch eine Kreditkarte oder ein Duschkabinenabzieher) zum Glatt- und Ausstreichen sowie eine kleine Nadel zum Aufstechen von Blasen.

Zur Beklebung ist es sinnvoll, die Fronten soweit möglich auszubauen, aber auch das Bekleben einer aufgebauten Küche ist kein Problem. Griffe und Knöpfe sollten abmontiert werden. Die gereinigte und entfettete Oberfläche gleichmäßig mit Spülmittelwasser benetzten, dann die passende Folie schwimmend auflegen und ausrichten. Der große Vorteil der Nassverklebung ist es, dass die Folie ganz einfach in die richtige Position bewegt werden kann. Ist diese gefunden, die Folie einfach von der Mitte aus zu den Seiten hin andrücken und mit einem Plastikrakel das Wasser ausstreichen. Mit der Nadel werden eventuell entstandene Blasen aufgestochen. Bis zur vollständigen Verdunstung des Wassers sollte die beklebte Fläche vorsichtig benutzt werden, um ein versehentliches Wiederablösen der Folie v.a. an den Kanten zu vermeiden.

Nach Trocknung der Folie ist die Küche sofort einsatzfähig, die beklebten Oberflächen sind genauso robust und alltagstauglich wie vorher. Und geputzt werden dürfen sie natürlich auch…

Empfehlenswerte Folien zur Küchen- oder Möbelbeklebung sind die Ritrama standard glänzend (33 Farben, verschiedene Abmessungen, z.B. 10m x 21cm ab 13,05 EUR), Ritrama standard matt (33 Farben, verschiedene Abmessungen, z.B. 10m x 21cm ab 13,05 EUR) oder Ritrama pro glänzend (51 Farben, verschiedene Abmessungen, z.B. 10m x 21cm ab 19,39 EUR).

Für ein Auffrischen von Glasflächen bieten sich natürlich Milchglasfolien in verschiedenen Ausführungen an, die Handhabung und Verarbeitung ist dieselbe wie oben beschrieben und der Effekt oft überraschend!

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Steinschlagschutzfolie – Erste Hilfe für Ihr Auto

Das Pflaster für den Lack.

  • Wirksamer Langzeitschutz von empfindlichen Oberflächen wie Autolacken, Glasscheiben etc.
  • Wirksamer Schutz vor Steinschlägen während der Fahrt.
  • Wirksamer Schutz vor Witterungseinflüssen.
  • Wirksamer Schutz vor hartnäckigem Schmutz wie Fliegenkadavern, Baumharz und Vogelkot.

Wie wird Steinschlagschutzfolie verarbeitet?

  1. Zu beklebende Fahrzeugteile abmessen und in einer Grafikanwendung am PC oder Mac nachgestalten.
  2. Steinschlagschutzfolie im Schneideplotter festklemmen, erstellte Grafik plotten.
  3. Geschnittene Steinschlagschutzfolie auf dem Fahrzeug verkleben. Für eine blasenfreie Verklebung von größeren Flächen wird eine Nassverklebung mit Spülmittelwasser empfohlen.

Was muss man bei der Verarbeitung beachten?

Der Anpressdruck des Schneideplotters muss auf einen mittleren bis hohen Wert eingestellt sein (ab 200g) und es sollte eine mittlere Schneidegeschwindigkeit gewählt werden. Für ein optimales Ergebnis sollte ein 60° Flockmesser verwendet werden.

Steinschlagschutzfolie – die Fakten:

  • Extrastarke 240μ PVC Schutzfolie transparent.
  • Ein starker Träger aus 144g/m² Silikonpapier garantiert ein sehr gutes Schnittverhalten im Schneideplotter.
  • Permanentes Acrylat (solvent basiert) als starker Kleber sorgt für Langzeithaftung auf den unterschiedlichsten Untergründen (Haltbarkeit und rückstandlose Entfernbarkeit: 5-7 Jahre).
  • Anwendungstemperatur: -30°C bis +80°C.
  • Verarbeitungstemperatur: +10°C.
  • Gemessene Schrumpfung: < 2%.
  • Anfangshaftung nach 4 Std. nach Meßmethode FTM 9: > 13N/inch.
  • Volle Waschstraßenfestigkeit.
  • Kein Vergilben.
  • Extrem schlagzäh.
  • Keine TÜV-Genehmigung erforderlich.
  • Vorversuche sind in jedem Fall empfehlenswert, die hier angegebenen Daten sind lediglich Richtwerte und können je nach zu beklebendem Objekt abweichen.
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Kreativtechnologie Folienverklebung

Das von Schneideplottern am häufigsten verarbeitete Material sind einfarbige Selbstklebefolien, aus denen Plots bzw. Aufkleber erstellt werden. Diese Folien bestehen wie alle Aufkleber jeweils aus zwei Teilen: zum einen aus der eigentlichen Klebefolie, zum anderen aus Silikonpapier, auf dem diese haftet. Je nach Anwendungsbereich müssen die Selbstklebefolien unterschiedlichste Anforderungen erfüllen und Eigenschaften vorweisen, um am Ende das jeweils optimale Ergebnis zu erzielen.

Welche Arten von Selbstklebefolie gibt es?

Man differenziert zwischen monomeren, polymeren und gegossenen PVC-Folien, die sich aufgrund ihrer Herstellung nicht nur im Preis, sondern auch hinsichtlich ihrer Haltbarkeit und Flexibilität bei der Verarbeitung unterscheiden.

  1. Monomere PVC-Folien werden aus Kunststoffblöcken hergestellt, die in einem Kalander solange gewalzt bzw. kalandriert werden, bis sie die gewünschte Folienstärke erreicht haben; diese liegt in der Regel bei 60-90ym.  Da die monomeren kalandrierten PVC-Folien aus unvernetzten Molekülketten bestehen, haben sie unter UV-Einwirkung nur eine mittlere Haltbarkeit von etwa 3 Jahren und sind bei der Verarbeitung auf schwierigen und unebenen Untergründen eher unflexibel.
  2. Polymere, kalandrierte PVC-Folien bestehen im Gegensatz dazu aus langgliedrigen vernetzten und verzweigten Molekülketten, den Polymeren. Diese verbesserte molekulare Struktur führt zu einer verbesserten Haltbarkeit von 5-7 Jahren sowie einer größeren Flexibilität der Folie bei der Verarbeitung auf unebenen Untergründen.
  3. Polymere gegossene PVC-Folien – auch Cast-Folien genannt – werden nicht gewalzt, sondern in einem sehr komplexen Vorgang aus flüssigem Kunststoff  dirkekt auf das Silikonpapier bzw. den Klebstoff gegossen. Die Stärke der Folie verändert sich dabei jedoch nicht, sie wird von Anfang an in ihrer Endstärke von etwa 60 ym hergestellt. Cast-Folien besitzen kein Formgedächtnis – d.h. sie weisen im Gegensatz zu den kalandrierten Folien keinen Schrumpfungseffekt auf und und lassen sich hervorragend auf gewölbten oder gebogenen Untergründen verkleben. Die Haltbarkeit liget bei etwa 10 Jahren und unter Hitzeeinwirkung ist mit Cast-Folien problemlos z.B. eine Vollverklebung von Autos möglich.

Wie verarbeite ich Selbstklebefolien?

Bei der Verarbeitung von Klebefolien gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Großflächige Verklebung von ungeschnittener Selbstklebefolie auf ebene Obkjekte wie z.B. Glas, Fenster oder Schranktüren. Dazu benötigt man lediglich Lineal, Bleistift und ein Skalpell bzw. ein scharfes Messer.
  2. Verklebung von Schriftzügen, Logos, Mustern oder Ornamenten – sogennanten Plots -, die zuvor mit einem Schneideplotter in die Folien geschnitten worden sind.

Ich habe mit einem Schneideplotter einen Plot erstellt. Was muss ich bei der Verklebung beachten?

Werden Objektgruppen wie Schriftzüge oder Logos verklebt, muss zuerst eine Übertragungsfolie oder ein Übertragungspapier auf die geschnittene Selbstklebefolie aufgezogen werden. Bei Trockenverklebung greift man auf die hochtransparente Übertragungsfolie zurück, bei Nassverklebung empfiehlt sich ein Übertragungspapier.

Wie funktioniert Trockenverklebung?

  1. Zuerst wird auf den fertig entgitterten Plot eine Übetragungsfolie aufgezogen und diese mit einer Andruckwalze festgedrückt. Die Übertragunsfolie sollte dabei an allen Seiten etwas über dem Silikonpapier überstehen.
  2. Nach einer gründlichen Reinigung und Entfettung des Untergrundes wird der Plot exakt eingemessen und mit der überstehenden Übertragungsfolie sowie mit einem Kreppband oben und ggf. an einer Seite auf dem Untergrund fixiert.
  3. Danach den Aufkleber anheben und das Silikonpapier vorsichtig von unten abziehen.
  4. Dann wird der Plot, der nun vollständig auf der Übertragungsfolie haftet, zusammen mit dieser gleichmäßig von oben nach unten auf den Untergrund aufgerakelt. Dabei sollte genügend Druck ausgeübt werden, um Blasenbildung zu vermeiden.
    • Tipp: bei sehr langen Schriftzügen wird das Silikonpapier bzw. der Plot am besten geteilt, um den Plot in einzelnen Segmenten aufzubringen. Schneidet man dabei das Silikonpapier zu der Kante hin ein, an der der Plot mit dem Kreppband bzw. dem überstehenden Silokonpapier auf dem Untergrund befestigt ist, muss der Aufkleber nicht neu ausgerichtet werden.
  5. Jetzt wird vorsichtig die Übertragungsfolie von dem Plot gelöst und nach einer Seite hin abgezogen. Eventuelle  Blasen werden seitlich angestochen und mit dem Fingernagelrücken oder Rakel ausgeglichen.

Wie funktioniert Nassverklebung?

  1. Zuerst wird wie bei der Trockenverklebung auf den fertig entgitterten Plot ein Übetragungsmaterial aufgezogen und dieses mit einer Andruckwalze festgedrückt. Bei der Nassverklebung verwendet man am besten Übertragungspapier; dieses sollte dabei an allen Seiten etwas über dem Silikonpapier überstehen.
  2. Nach einer gründlichen Reinigung und Entfettung des Untergrundes wird dieser mit einer Spülmittelmischung eingesprüht – auf 1 Liter Wasser gibt man ca. 1 TL Spülmittel.
  3. Jetzt wird das Silikonpapier vollständig vom Plot enfernt und gleichzeitig auch das Übertragungspapier mit Spülwasser benetzt.
  4. Der Plot wird nun auf dem Untergrund schwimmend positioniert und das Wasser wird in Sternform nach außen weggerakelt.
    • Tipp: Um eine schnellere Verdunstung zu erzielen, kann man einfach nach dem Rakeln das verwendete Übertragungspapier mit einem Fön erwärmen und trocknen.
  5. Nach vollständiger Trocknung des Plots (Achtung, das kann bis zu 24 Stunden dauern!) kann das Übertragungspapier abgezogen werden.
  6. Endreinigung mit einem Glasreiniger – fertig.

Kann ich auch dreidimensionale Objekte bekleben?

Ja, Cast-Folien können durch Zuhilfenahme eines Heißluftföns auch auf gewölbten Oberflächen verklebt werden. Am häufigsten wird diese 3D-Verklebung von gegossenen Folien bei der Fahhrzeugverklebung angewendet, da unter Ausnutzung der besonderen Flexibilibilität dieser Folie auch komplizierte Teile wie etwa Autospiegel blasen- und faltenfrei beklebt werden können.

  1. Als erstes wird der Untergrund gründlich gereinigt, entfettet und evtl. auch von Silikon befreit.
  2. Danach schneidet man die Cast-Folie großzügig auf das zu verklebende Endformat zu.
  3. Mt einem Heißluftfön werden nun der Untergrund  und auch die Folie auf dem Träger erwärmt, dann wird das Silikonpapier abgezogen und die Folie auf dem zu beklebenden Untergrund platziert.
  4. Durch weiteres Erwärmen der Folie auf dem Untergrund sowie durch Ziehen und Andrücken mit einem Filzrakel kann die Folie nun auf jede belibige Form exakt aufgebracht werden.
  5. Zuletzt werden Sicken und Kanten nachgefönt und evtl. entstandene Blasen angestochen und entfernt.
  6. Endreinigung mit einem Glasreiniger – fertig.

Mehr zur Verklebung und Beschriftung von Fahrzeugen.

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