Heute ist der 3. Advent!
Dieses steirische Adventslied weckt Kindheitserinnerungen, leider findet man es heute kaum noch in Weihnachtsbüchern – deswegen hier eine (leider nicht besonders gute) gescannte Version:
Mit wenigen Schritten zur individuellen, kuscheligen Wärmflasche:








Weil sich nicht nur Oma über Selbstgebackenes freut, gibt es heute viele Ideen für individuell beschriftete Plätzchendosen – Rezept inklusive.











Butterplätzchen, ca. 100 Stück
1 Ei
100g Puderzucker
200g kalte Butter
300g Mehl
Mark einer Vanilleschote
Mehl für die Arbeitsfläche
Für den Zuckerguss:
200g Puderzucker
Saft einer halben Zitrone, Wasser
Zucker- und Schokoladenstreussel
Alle Zutaten mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten, mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens eine halbe Stunde kalt stellen. Teig auf einer bemehlten Arbeistfläche ca 0,5 cm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. Plätzchen ca. 10-15 Minuten bei 180° (Heißluft) goldgelb backen, auskühlen lassen. Mit Zuckerguss bestreichen und nach Belieben verzieren.
Also: Glühwein zubereiten, noch heiß in die individuell ettiketierten Flaschen füllen, fest verschliessen und verschenken.
















Damit die Tassen nicht leer bleiben, ist hier noch unser Glühweinrezept:
1L Rotwein, nicht zu schwer
1/2 – 3/4L Schwarztee
frisch gepresster Zitronensaft
frisch gepresset Orangensaft
Rum
100 g Zucker
2 Stangen Zimt; 4 Stück Nelken; Zitronenscheiben, Orangenscheiben
Alle Zutaten mischen, erhitzen, aber nicht kochen lassen, abschmecken und nach Geschmack weiter verfeinern oder süßen. Sobald sich weißer Schaum bildet, abseihen, nochmals abschmecken. In der personalisierten Tasse möglichst heiß servieren. Geschmack des Weins nicht mit Gewürzen überdecken!
Hier noch eine alkoholfreie Version:
Kinderpunsch
1,5L Früchtetee
3/4L Traubensaft
3/4L Apfelsaft
1L Orangensaft
Zucker, Honig oder Ahornsirup
2 Stangen Zimt, 2 TL ganze Nelken, 1 MSP Kardamon
Alle Zutaten mischen, erhitzen und gut ziehen lassen. Abseihen und abschmecken.
Übs.: “Mit Kirschgeist habe er (der Brandner Kaspar) ihn (den Boandlkrama = Gevatter Tod) abgefüllt und beim Kartenspiel betrogen”, echauffiert sich der Erzengel Michael, als er bemerkt, dass die himmlische Buchhaltung nicht stimmt.
Aus: Der Brandner Kaspar und das ewige Leben.







Weitere Ideen für die Verwendung von selbstklebender Flockfolie:















Weil heute nicht nur Nikolaus, sondern auch Sonntag ist, gibt es hier die Extended Version:
Habt guten Abend, alt und jung,
Bin allen wohl bekannt genung.
Von drauß’ vom Walde komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor;
Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:
»Knecht Ruprecht«, rief es, »alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt’ und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!«
Ich sprach: »O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.«
- »Hast denn das Säcklein auch bei dir?«
Ich sprach: »Das Säcklein, das ist hier:
Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern.«
- »Hast denn die Rute auch bei dir?«
Ich sprach: »Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten.«
Christkindlein sprach: »So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!«
Von drauß’ vom Walde komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find!
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?
Die Kinder sind wohl alle gut,
Haben nur mitunter was trotzigen Mut.
Ei, ei, für trotzgen Kindermut
Ist meine lange Rute gut!
Heißt es bei euch denn nicht mitunter:
Nieder den Kopf und die Hosen herunter?
Wie einer sündigt, so wird er gestraft;
Die Kinder sind schon alle brav.
Stecken sie die Nas auch tüchtig ins Buch,
Lesen und schreiben und rechnen genug?
Sie lernen mit ihrer kleinen Kraft,
Wir hoffen zu Gott, daß es endlich schafft.
Beten sie denn anch altem Brauch
Im Bett ihr Abendsprüchlein auch?
Neulich hört ich im Kämmerlein
Eine kleine Stimme sprechen allein;
Und als ich an die Tür getreten,
Für alle Lieben hört ich sie beten.
So nehmet denn Christkindleins Gruß,
Kuchen und Äpfel, Äpfel und Nuß;
Probiert einmal von seinen Gaben,
Morgen sollt ihr was Besseres haben.
Dann kommt mit seinem Kerzenschein
Christkindlein selber zu euch herein.
Heut hält es noch am Himmel Wacht;
Nun schlafet sanft, habt gute Nacht.
…sein Bobby Car. Morgen ist Nikolaus, und es kann niemand sagen, wir wären nicht vorbereitet! Wenn auch nicht ganz traditionell…









Eine alte Bauernregel sagt: Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.
Nach einer alten Tradition schneidet man heute, am Tag der Heiligen Barbara, Zweige von einem Obstbaum und stellt diese in der Wohnung ins Wasser. Diese sogenannten Barbarazweige sollen dann bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und dunklen Winterzeit ein wenig Licht in die Wohnung bringen.
Auch wir haben uns frische Zweige von einem Apfel- und einem Kirschbaum geholt und sie ins Wasser gestellt, in der Hoffnung, dass sie bis in 20 Tagen weiße und rosafarbene Blüten tragen. Um diese Wunschwirkung zu verstärken, haben wir sicherheitshalber die Vase beschriftet, damit auch wirklich jeder weiß, was drin ist…Seht selbst:






Ich bin gespannt, ob die Zweige dieses Jahr blühen, wir werden sehen…