Hotline +49 (0) 8442 95840-40

Subscribe

Zwischendurch ein paar kreative Anregungen…

Wir sind ja nie um eine kreative Idee verlegen, aber hier muss man neidlos anerkennen, dass in Punkto “Liebe zum Detail” andere die Nase vorn haben – Chapeau!

Weihnachtskatze im Fenster – U*T*E

Schneemännerkugel / Schneekugelmänner – Scrapperia

Grußkarte mit Stern – {BELLAS} PAPIERTRÄUME

Schneidevorlagen für 3 Weihnachtsbaumhänger – U*T*E

Ein paar Weihnachtskarten und Neuigkeiten – Schnippselbebber

Es gäbe noch Dutzende Beispiele für ähnlich kreative Menschen, die aus wenigen einfachen Materialien so aufwendige und schöne Dinge erschaffen. Uns freut natürlich, dass man hier und da auf einen Schneideplotter oder andere Hardware aus dem Bereich der Werbe- und Kreativtechnologien zurückgreift. Weiter so!

  • Share/Bookmark

Vorlagen für Button-Rohlinge von Secabo Button-Maschinen

Hier gibt es Vorlagen für alle aktuellen Button-Formate zum einfachen Setzen von Buttons:

Button Vorlagen als pdf

Button Vorlagen als eps

Der schwarze Rand markiert dabei immer das Stanzformat während der rote Rand den später sichtbaren Bereich andeutet.

  • Share/Bookmark

Schleppmesser, Schneidwinkel und Offset

Da ein Großteil der am Markt erhältlichen Schneideplotter auf der  Schleppmesser-Technologie basiert, möchte ich an dieser Stelle das Wichtigste rund um das Thema “Schleppmesser” zusammenfassen.

Schneidwinkel, Keilwinkel

Die folgende Grafik zeigt, wie Schneid- bzw. Keilwinkel berechnet werden und was man unter Offset (siehe auch weiter unten) versteht:

Keilwinkel, Schneidewinkel

In der Regel werden die verschiedenen Arten von Schleppmessern nach dem Schneidwinkel, also dem Winkel zwischen Material und Klinge, unterschieden. Gängige Abstufungen sind dabei:

  • 30° Messer – für eher grobe Plotaufträge in eher dünnem Material
  • 45° Messer – für feinere Plots und für normales Material
  • 60° Messer – für feinste Plots oder dickes Material

Grundsätzlich gilt, dass das 60° Messer für alle Plotaufträge und Materialstärken gut geeignet ist, allerdings hat es eine relativ kurze Lebensdauer, weil die feine Klinge sich im Material schneller abnutzt als die flachere Klinge eines 30° Messers. Man hat also die Wahl zwischen häufigerem Messerwechsel oder etwas höheren Kosten durch einen schnelleren Verschleiß der Messer.

In Einzelfällen werden die Messer auch nach dem Keilwinkel klassifiziert, bei dem die Winkelangaben genau umgekehrt gelten.

Offset

Zur Erklärung des Offsets nehme ich immer gerne das Bild eines Einkaufswagens im Supermarkt: Wie sich die Rollen des Wagens beim Wenden oder Fahren von Kurven hinter dem Wagen herbewegen, so bewegt sich auch das Schleppmesser in einem Schneideplotter hinter dem Messerkopf her.

Um diese Bewegung – und vor allem die Drehung – zu verursachen, braucht man einen Hebelarm – den Offset. Der Offset wird gemessen als horizontaler Abstand zwischen der Klingenspitze und der Drehachse des Schleppmessers. Er fällt mit ca. 0,25mm zwar relativ klein aus, ist aber so groß, dass damit keine präzisen Plots mehr möglich sind – vor allem Ecken können ohne entsprechende Kompensation nicht mehr sauber geschnitten werden.

Die folgende Grafik zeigt den roten Weg des Messerkopfes eines Schneideplotters, um das schwarze Objekt – ein Rechteck – korrekt schneiden zu können. Während der Messerkopf die Kreisbewegung abfährt, wird das Messer auf der Stelle gedreht.

Schleppmesser-Offset

Die Einstellung der Offsetkompensation erfolgt je nach Modell entweder in der Schneidesoftware oder direkt im Menü des Schneideplotters. Es ist absolut essentiell, dass immer der korrekte Wert für das aktuelle Messer verwendet wird. Andernfalls werden die Objekte nicht sauber geschnitten und lassen sich schlecht bis gar nicht entgittern.

Beim Schneiden von dickem Material kann es nötig sein, die Offset-Einstellungen anzupassen, da der wirksame Offset mit zunehmender Materialstärke leicht abnimmt. Hier muss durch Tests von Fall zu Fall der beste Wert ermittelt werden.

  • Share/Bookmark

CE- und RoHS-Kennzeichnung

Die CE- und RoHS-Kennzeichnung sind immer wieder Gegenstand von teils hitzigen und unsachlichen Diskussionen im Internet. Wir möchten hier einmal darstellen, wie wir zu diesem Thema stehen und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen der Kennzeichnungspflicht von Produkten in der EU zugrundeliegen.

Die CE-Kennzeichnung

Was ist CE?

Die Abkürzung CE bedeutet Communautè Europèenne (franz. Für Europäische Gemeinschaft). Die CE-Kennzeichnung ist eine Kennzeichnung nach EU-Recht für bestimmte Produkte in Zusammenhang mit der Produktsicherheit. Zu den zahlreichen kennzeichnungspflichtigen Produkten gehören u.a. auch elektrische Betriebsmittel und Maschinen. Sie ist kein Güte- oder Sicherheitssiegel (Qualitätszeichen).

Wozu gibt es die CE-Kennzeichnung?

Durch die CE-Kennzeichnung sollen dem Endverbraucher im freien Warenverkehr sichere Produkte gewährleistet werden, zumindest innerhalb des Europäischen Wirtschaftraumes und der darin befindlichen Europäischen Gemeinschaft.

Was sind die Anforderungen an eine CE-Kennzeichnung?

In den EG-Richtlinien gemäß Art. 95 EG-Vertrag, den sog. Binnenmarktrichtlinien, sind für zahlreiche Produkte Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen als Mindestanforderungen festgelegt, die nicht unterschritten werden dürfen. Ein Produkt darf nur dann in den Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden, wenn es den Bestimmungen sämtlicher anwendbarer EU-Richtlinien entspricht.

Was sagt eine CE-Kennzeichnung aus?

Durch die Anbringung der CE-Kennzeichnung bestätigt der Hersteller, dass das Produkt den geltenden europäischen Richtlinien entspricht und die Mindestanforderungen eingehalten wurden. Die CE-Kennzeichnung bedeutet nicht in jedem Fall, dass das Produkt durch unabhängige Stellen auf die Einhaltung der Richtlinien überprüft wurde.

Wer kennzeichnet die entsprechenden Produkte?

Verantwortlich für die Kennzeichnung ist i.d.R. der Hersteller des Produkts. Für Hersteller außerhalb der EU ist ein in der EU niedergelassener Bevollmächtigter erforderlich. Kommt der Hersteller außerhalb der EU seiner Pflicht nicht nach, geht diese Verpflichtung an dessen Beauftragten in der EU, den Importeur oder letztlich an den Inverkehrbringer (=Verkäufer) über.

Die RoHS-Kennzeichnung

Was ist RoHS?

Die Abkürzung RoHS steht für Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment und bedeutet „Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten“. Es ist eine Zusammenfassung der EG-Richtlinie 2002/95/EG zum Verbot bestimmter Substanzen bei der Herstellung und Verarbeitung von elektrischen und elektronischen Geräten und Bauteilen sowie die jeweilige Umsetzung in nationales Recht.

Welches Ziel hat diese Richtlinie?

Das Ziel dieser Richtlinie ist es, problematische und giftige Bestandteile aus diesen Produkten, wie z.B. Blei, Quecksilber oder auch Cadmium, zu verbannen und die Einführung entsprechender Ersatzprodukte zu verstärken. Dies hat direkte Auswirkungen auf beteiligte Firmen wie Importeure, Einzelunternehmen, Geschäfte, Handelsketten und auch den Verbraucher.
Geräte, die die Richtlinien nicht erfüllen und die die vorgeschriebenen Richtwerte nicht einhalten, dürfen nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Die Umsetzung von RoHS ist das wohl aufwendigste Projekt, mit dem die Elektro- und Elektronikindustrie jemals konfrontiert wurde.

Gibt es gesetzliche Regelungen zu dieser EU-Richtlinie?

In Deutschland trat am 16. März 2005 das Elektro- und Elektronikgerätegesetz in Kraft, das neben der RoHS auch die EU-Direktive WEEE (Reduktion und Entsorgung von Elektronikschrott) in deutsches Recht umsetzte. Die Übergangsfrist für die betroffenen Hersteller und Branchen lief bis zum 1. Juli 2006.

Welche Regelungen gibt es in Staaten außerhalb der Europäischen Union?

In der Volksrepublik China z.B. trat am 1. März 2007 die „ChinaRoHS“ (Management Methods for Controlling Pollution Caused by Electronic Information Products Regulation) in Kraft. Auf die Industrie kommt damit ein breites Regelwerk mit Stoffverboten, Zertifizierungen und/oder Zollkontrollen sowie Kennzeichnungspflichten zu. Der Geltungsbereich dieser Richtlinie bezieht sich zunächst auf dieselben sechs Stoffklassen, auf die sich auch die RoHS-Richtlinie bezieht. Zudem gibt es noch Vorgaben zur Energieeffizienz, einfachem Recycling und Umweltverträglichkeit. Auch die Verpackung muss umweltverträglich sein und die Materialien sind zu benennen.

Wie steht YOW! zu dieser Verantwortung?

Wir bei YOW! nehmen die in Zusammenhang mit der CE-Kennzeichnung und ROHS vom Gesetzgeber an die Importeure und Verkäufer übertragene Verantwortung und Pflichten sehr ernst. Wir unternehmen alle Anstrengungen, um alle damit in Zusammenhang stehende Normen und Gesetze nachhaltig umzusetzen und einzuhalten. Darauf können sich unsere Kunden in ganz Europa und dem Rest der Welt jederzeit verlassen!

  • Share/Bookmark

FAQ zu Bestellungen bei YOW!

Um Euch und uns das Leben etwas zu erleichtern, haben wir ein paar Fragen und die dazugehörigen Antworten zusammengestellt, die Bestellungen in unserem Shop betreffen. Vielleicht hilft das, die ein oder andere Unklarheit gleich zu beseitigen.

Fragen zur Benutzung der YOW! Webseite werden in einem speziellen Hilfe-PDF erläutert.

Wenn die passende Frage nicht dabei ist, bitte einfach einen Kommentar schreiben – wir freuen uns immer über Feedback!

Wann werden meine Textilien geliefert?
In der Regel wird die Lieferzeit im YOW! Shop direkt beim Artikel angezeigt. Jedoch spielen auch die Verfügbarkeit beim Lieferanten und die Transportwege eine Rolle, wir bitten Sie daher um etwas Geduld – Sie werden beim Versand der Ware per E-Mail informiert.

Kann ich meine Ware “unfrei” zurücksenden?
Um Kosten zu sparen bitten wir Sie, Ihre Rücksendung ausschließlich frei zurückzusenden – sollten wir eine Rücksendung zu vertreten haben, wird die Ware kostenlos bei Ihnen abgeholt. Bitte füllen Sie vor jeder Rücksendung unser RMA-Formular vollständig aus, damit eine schnelle Bearbeitung Ihrer Retoure gewährleistet ist.

Wo finde ich die Versandkosten in mein Land?
Sie finden die Versandkosten im YOW! Shop immer links unter der Rubrik “Servicelinks” -> “Versandkosten”.

Wann bekomme ich meine Gutschrift?
Gutschriften werden bei uns einmal wöchentlich erstellt, es kann also im Einzelfall einige Tage dauern, bis Sie die Gutschrift in Ihrem Briefkasten haben.

Habe ich ein Rückgaberecht?
Verbraucher haben ein 14-tägiges Rückgaberecht im Rahmen des Fernabsatz-Gesetzes. Bei einem Warenwert von unter 40,00€ gehen die Rücksendekosten zu Lasten des Bestellers. Bitte beachten Sie, dass das Rückgaberecht nur bei einwandfreier Ware in der Originalverpackung Gültigkeit hat.

Wo bleibt meine Ware?
In Ihrem Benutzerkonto können Sie den aktuellen Status Ihrer Bestellung abrufen.

Wann ist meine Bestellung versandkostenfrei?
Für Kunden aus Deutschland und Österreich ist der Versand ab einem Warenwert von 250,00€ kostenfrei.

Kann ich Textilien telefonisch oder per E-Mail bestellen?
Aufgrund der großen Artikelvielfalt können Textilien grundsätzlich nur über den YOW! Shop bestellt werden.

Kann ich Dekorfolien telefonisch oder per E-Mail bestellen?
Aufgrund der großen Artikelvielfalt können Dekorfolien nur über den YOW! Shop bestellt werden.

Meine Ware wurde beschädigt geliefert. Wie gehe ich vor?
Lassen Sie sich die Beschädigung vom Paketfahrer schriftlich quittieren und machen Sie Fotos von dem Schaden. Anschließend melden Sie uns den Schaden über das RMA-Formular.  Auf der linken Seite im YOW! Shop unter der Rubrik “Servicelinks” -> “Retouren Management” finden Sie den Link zum RMA-Formular. Füllen Sie das RMA Formular ausführlich und vollständig aus und senden Sie bei Bedarf parallel eine E-Mail mit der RMA-Nummer sowie Fotos von der Beschädigung an mail@y-o-w.com.  Wir setzen uns dann umgehend mit Ihnen in Verbindung.. Bitte verwenden Sie die beschädigten Produkte nicht, bevor Sie eine Rückmeldung von uns erhalten haben. In der Regel wird die Ware entweder ersetzt oder von UPS zur weiteren Prüfung abgeholt.

Wo befindet sich meine Ware?
Anhand Ihrer Paketnummer, die Sie in der Versandbestätigungs-E-Mail finden, können Sie auf der jeweiligen Versenderseite Ihren Sendungsstatus einsehen.

Ist es möglich bei YOW! Rabatte zu bekommen?
Mengenrabatte auf einzelne Artikel werden vom YOW! Shop automatisch berechnet. Zusätzlich können bei regelmäßigen Umsätzen vom Kunden weitere Konditionen vereinbart werden. Wenden Sie sich dazu bitte an unser Vertriebs-Team.

Wie lange dauert der Versand mit Spedition?
Die Versanddauer hängt vom Artikelvolumen und Zielort ab und ist daher nur im Einzelfall zu klären.

  • Share/Bookmark

Kreativtechnologie Folienverklebung

Das von Schneideplottern am häufigsten verarbeitete Material sind einfarbige Selbstklebefolien, aus denen Plots bzw. Aufkleber erstellt werden. Diese Folien bestehen wie alle Aufkleber jeweils aus zwei Teilen: zum einen aus der eigentlichen Klebefolie, zum anderen aus Silikonpapier, auf dem diese haftet. Je nach Anwendungsbereich müssen die Selbstklebefolien unterschiedlichste Anforderungen erfüllen und Eigenschaften vorweisen, um am Ende das jeweils optimale Ergebnis zu erzielen.

Welche Arten von Selbstklebefolie gibt es?

Man differenziert zwischen monomeren, polymeren und gegossenen PVC-Folien, die sich aufgrund ihrer Herstellung nicht nur im Preis, sondern auch hinsichtlich ihrer Haltbarkeit und Flexibilität bei der Verarbeitung unterscheiden.

  1. Monomere PVC-Folien werden aus Kunststoffblöcken hergestellt, die in einem Kalander solange gewalzt bzw. kalandriert werden, bis sie die gewünschte Folienstärke erreicht haben; diese liegt in der Regel bei 60-90ym.  Da die monomeren kalandrierten PVC-Folien aus unvernetzten Molekülketten bestehen, haben sie unter UV-Einwirkung nur eine mittlere Haltbarkeit von etwa 3 Jahren und sind bei der Verarbeitung auf schwierigen und unebenen Untergründen eher unflexibel.
  2. Polymere, kalandrierte PVC-Folien bestehen im Gegensatz dazu aus langgliedrigen vernetzten und verzweigten Molekülketten, den Polymeren. Diese verbesserte molekulare Struktur führt zu einer verbesserten Haltbarkeit von 5-7 Jahren sowie einer größeren Flexibilität der Folie bei der Verarbeitung auf unebenen Untergründen.
  3. Polymere gegossene PVC-Folien – auch Cast-Folien genannt – werden nicht gewalzt, sondern in einem sehr komplexen Vorgang aus flüssigem Kunststoff  dirkekt auf das Silikonpapier bzw. den Klebstoff gegossen. Die Stärke der Folie verändert sich dabei jedoch nicht, sie wird von Anfang an in ihrer Endstärke von etwa 60 ym hergestellt. Cast-Folien besitzen kein Formgedächtnis – d.h. sie weisen im Gegensatz zu den kalandrierten Folien keinen Schrumpfungseffekt auf und und lassen sich hervorragend auf gewölbten oder gebogenen Untergründen verkleben. Die Haltbarkeit liget bei etwa 10 Jahren und unter Hitzeeinwirkung ist mit Cast-Folien problemlos z.B. eine Vollverklebung von Autos möglich.

Wie verarbeite ich Selbstklebefolien?

Bei der Verarbeitung von Klebefolien gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Großflächige Verklebung von ungeschnittener Selbstklebefolie auf ebene Obkjekte wie z.B. Glas, Fenster oder Schranktüren. Dazu benötigt man lediglich Lineal, Bleistift und ein Skalpell bzw. ein scharfes Messer.
  2. Verklebung von Schriftzügen, Logos, Mustern oder Ornamenten – sogennanten Plots -, die zuvor mit einem Schneideplotter in die Folien geschnitten worden sind.

Ich habe mit einem Schneideplotter einen Plot erstellt. Was muss ich bei der Verklebung beachten?

Werden Objektgruppen wie Schriftzüge oder Logos verklebt, muss zuerst eine Übertragungsfolie oder ein Übertragungspapier auf die geschnittene Selbstklebefolie aufgezogen werden. Bei Trockenverklebung greift man auf die hochtransparente Übertragungsfolie zurück, bei Nassverklebung empfiehlt sich ein Übertragungspapier.

Wie funktioniert Trockenverklebung?

  1. Zuerst wird auf den fertig entgitterten Plot eine Übetragungsfolie aufgezogen und diese mit einer Andruckwalze festgedrückt. Die Übertragunsfolie sollte dabei an allen Seiten etwas über dem Silikonpapier überstehen.
  2. Nach einer gründlichen Reinigung und Entfettung des Untergrundes wird der Plot exakt eingemessen und mit der überstehenden Übertragungsfolie sowie mit einem Kreppband oben und ggf. an einer Seite auf dem Untergrund fixiert.
  3. Danach den Aufkleber anheben und das Silikonpapier vorsichtig von unten abziehen.
  4. Dann wird der Plot, der nun vollständig auf der Übertragungsfolie haftet, zusammen mit dieser gleichmäßig von oben nach unten auf den Untergrund aufgerakelt. Dabei sollte genügend Druck ausgeübt werden, um Blasenbildung zu vermeiden.
    • Tipp: bei sehr langen Schriftzügen wird das Silikonpapier bzw. der Plot am besten geteilt, um den Plot in einzelnen Segmenten aufzubringen. Schneidet man dabei das Silikonpapier zu der Kante hin ein, an der der Plot mit dem Kreppband bzw. dem überstehenden Silokonpapier auf dem Untergrund befestigt ist, muss der Aufkleber nicht neu ausgerichtet werden.
  5. Jetzt wird vorsichtig die Übertragungsfolie von dem Plot gelöst und nach einer Seite hin abgezogen. Eventuelle  Blasen werden seitlich angestochen und mit dem Fingernagelrücken oder Rakel ausgeglichen.

Wie funktioniert Nassverklebung?

  1. Zuerst wird wie bei der Trockenverklebung auf den fertig entgitterten Plot ein Übetragungsmaterial aufgezogen und dieses mit einer Andruckwalze festgedrückt. Bei der Nassverklebung verwendet man am besten Übertragungspapier; dieses sollte dabei an allen Seiten etwas über dem Silikonpapier überstehen.
  2. Nach einer gründlichen Reinigung und Entfettung des Untergrundes wird dieser mit einer Spülmittelmischung eingesprüht – auf 1 Liter Wasser gibt man ca. 1 TL Spülmittel.
  3. Jetzt wird das Silikonpapier vollständig vom Plot enfernt und gleichzeitig auch das Übertragungspapier mit Spülwasser benetzt.
  4. Der Plot wird nun auf dem Untergrund schwimmend positioniert und das Wasser wird in Sternform nach außen weggerakelt.
    • Tipp: Um eine schnellere Verdunstung zu erzielen, kann man einfach nach dem Rakeln das verwendete Übertragungspapier mit einem Fön erwärmen und trocknen.
  5. Nach vollständiger Trocknung des Plots (Achtung, das kann bis zu 24 Stunden dauern!) kann das Übertragungspapier abgezogen werden.
  6. Endreinigung mit einem Glasreiniger – fertig.

Kann ich auch dreidimensionale Objekte bekleben?

Ja, Cast-Folien können durch Zuhilfenahme eines Heißluftföns auch auf gewölbten Oberflächen verklebt werden. Am häufigsten wird diese 3D-Verklebung von gegossenen Folien bei der Fahhrzeugverklebung angewendet, da unter Ausnutzung der besonderen Flexibilibilität dieser Folie auch komplizierte Teile wie etwa Autospiegel blasen- und faltenfrei beklebt werden können.

  1. Als erstes wird der Untergrund gründlich gereinigt, entfettet und evtl. auch von Silikon befreit.
  2. Danach schneidet man die Cast-Folie großzügig auf das zu verklebende Endformat zu.
  3. Mt einem Heißluftfön werden nun der Untergrund  und auch die Folie auf dem Träger erwärmt, dann wird das Silikonpapier abgezogen und die Folie auf dem zu beklebenden Untergrund platziert.
  4. Durch weiteres Erwärmen der Folie auf dem Untergrund sowie durch Ziehen und Andrücken mit einem Filzrakel kann die Folie nun auf jede belibige Form exakt aufgebracht werden.
  5. Zuletzt werden Sicken und Kanten nachgefönt und evtl. entstandene Blasen angestochen und entfernt.
  6. Endreinigung mit einem Glasreiniger – fertig.

Mehr zur Verklebung und Beschriftung von Fahrzeugen.

  • Share/Bookmark